Umbauarbeiten auf dem Gelände der Stiftung Linerhaus

Ende Dezember 2018 ist die Comenius-Schule der Lebenshilfe Celle gGmbH aus den von ihr angemieteten Räumen des alten Schulgebäudes der Stiftung Linerhaus  ausgezogen. Die dadurch leerstehenden Räumlichkeiten sollen nicht mehr vermietet werden. Die Stiftung Linerhaus möchte die Gebäude nach einer Grundsanierung von nun an komplett selber nutzen.

Zukünftig werden hier die Kindertagesstätte „Rasselbande“, die Autismus-und Förderambulanz und Wohnungen für unsere Mutter-Kind-Einrichtung „Anna Lina“ ihren neuen Platz finden.

Planungen

Bei den ersten Arbeitstreffen ging es darum, zu entscheiden, welche weitere Nutzungsmöglichkeiten und -änderungen in diesem Gebäude umsetzbar sind. Letzlich kristallisierten sich folgende Vorstellungen heraus:

Gebäude A

mit Kindertagesstätte im Erdgeschoss und Verwaltung im Obergeschoss

  • Das Gebäude erfährt im Erdgeschoss eine Nutzungsänderung vom Schulgebäude zu einem Kindergarten.
  • Die bereits vorhandenen Verwaltungsräume im Obergeschoss und deren Raumstrukturen bleibt erhalten.
  • Bei der Maßnahme werden der Kindergarten und die Verwaltung räumlich klar voneinander getrennt. Der Kindergarten befindet sich im Erdgeschoss und die Verwaltung im Obergeschoss.
  • Hierbei entstehen Räumlichkeiten für zwei Kindergartengruppen. Die vorhandene Raumstruktur wird in 2 Gruppenräume mit angrenzendem Schlaf- oder Therapieraum und WC-Bereichen für die Kinder aufgeteilt. Des Weiteren entsteht ein Eingangsbereich für beide Gruppen, eine Bewegungsfläche für beide Bereiche, ein Mitarbeiterraum und eine WC­ Anlage für das Personal.
  • Auf der östlichen Gebäudeseite wird ein eingeschossiger, großflächig verglaster Wintergarten neu errichtet, der von beiden Kindergartengruppen als zusätzlicher Bewegungs- und Spielraum genutzt werden kann.
  • Die Gruppenräume erhalten einen direkten Ausgang ins Freie sowie eine angrenzende Terrassenfläche.
  • Das Büro der Kindertagesstätten-Leitung wird im Obergeschoss, direkt  neben dem Aufzug, angeordnet.
  • Das Souterrain bleibt in seiner jetzigen Nutzung als Abstellraum und Installationsfläche erhalten.
  • Der vorhandene Aufzug gewährleistet eine barrierefreie Erreichbarkeit des Erd- und Obergeschosses für beide Einheiten.

Gebäude B

mit Autismus- und Förderambulanz  im Erdgeschoss und Souterrain, Büros im 1. Obergeschoss sowie Wohnungen im Ober- und Dachgeschoss

  • Die vorhandene Nutzung der Tagesförderstätte  im Erdgeschoss bleibt erhalten.
  • Im Erdgeschoss wird die Autismus- und Förderambulanz untergebracht, die sich in Therapieräume, Lager, Küche, Gemeinschaftsraum und WC-Bereich gliedern. Die Räume sind rechts und links vom  Treppenhaus angeordnet.
  • Das Obergeschoss wird in Wohnungen für den Mutter-Kind-Bereich (Anna Lina) und deren Verwaltung aufgeteilt.
  • Auf der Westseite, neben dem Treppenhaus, werden zwei weitere Wohnungen für „Anna Lina“ eingerichtet. Auf der gegenüberliegenden Gebäudeseite sind vier Büros, ein Besprechungsraum und ein Behinderten-WC geplant. Das Behinderten-WC kann auch von der Kindertagesstätte mit genutzt werden.
  • Zwischen dem Gebäude A und Gebäude B liegt der vorhandene Aufzug , der die barrierefreie Erreichbarkeit des Obergeschosses für die Büroeinheiten und einem neuen Seminarraum gewährleistet.
  • Im Dachgeschoss wird eine weitere Wohnung für den Mutter-Kind-Bereich (Anna Lina) eingerichtet.
  • Im Souterrain werden neben Abstell- und Heizungsräumen auch ein großzügiger Bewegungsraum sowie zwei Fördergruppenräume untergebracht.

Gebäude C

mit integrativer Kindergartengruppe / Kinderkrippe im Erdgeschoss und Mitarbeiterraum im Obergeschoss

  • Das Gebäude erfährt im Erdgeschoss eine Nutzungsänderung von der Autismus- und Förderambulanz zu einer integrativen Kindergartengruppe.
  • Diese neu zu errichtende integrative Kindergartengruppe grenzt im Erdgeschoss an unsere bereits bestehende Kindergartengruppe, die dann zu einer Krippengruppe umfunktioniert wird.
  • In diesem Zusammenhang wird zwischen der neuen integrativen Kindergartengruppe und der neuen Krippengruppe eine bauliche Verbindung geschaffen werden.
  • Die vorhandene Raumstrukturen werden in einen integrativen Gruppenraum, einen Therapieraum, einen WC-Bereich für Kinder, eine Kinderwagen-Abstellfläche, einen Multifunktionsraum und eine Bewegungsfläche aufgeteilt. Das Personal-WC befindet sich im Krippenbereich.
  • Die bereits vorhandenen Räume im aktuellen Kindergartenbereich, der in die Krippengruppe umgewandelt wird, erhalten  neue Funktionen wie Gruppen-, Schlaf-, Multifunktions- und Abstellraum sowie einen WC-Bereich für die Kinder.
  • Die vorhandenen Raumstrukturen im Obergeschoss werden in ihrer jetzigen Form belassen. Hier befinden sich der Mitarbeiterraum und das Büro.
  • Das Kellergeschoss bleibt in seiner jetzigen Nutzung als Abstellraum und Installationsfläche bestehen.
  • Die Gruppenräume erhalten einen direkten Ausgang ins Freie und eine angrenzende Terrassenfläche mit Rampenanlagen, die eine barrierefreie Erreichbarkeit des integrativen Kindergartens gewährleisten.

Beginn der Umbauarbeiten

Zunächst mussten der Bestand sowie der Zustand der Gebäudeteile ausführlich begutachtet werden. Dabei gab es einige „Überraschungen“:

Die Bauarbeiten

Im Januar 2021 ging es dann endlich los. Zunächst mussten Wände durchbrochen,  Schallschutzdecken eingebaut und alte Balken ersetzt werden. Der Brandschutz nimmt einen nicht unwesentlichen Teil der Arbeiten ein. Und auch die Haustechnik mit Heizung, Sanitär und Elektroanlagen muss komplett saniert werden.

Hier erste Bilder aus den vergangenen Monaten:

… und hier weitere Bilder des voranschreitenden Baugeschehens:

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